Ombré-Wall gestalten - so geht's

Ombré-Wall gestalten - so geht's

Der Ombré-Look ist absolut angesagt. Haare, Klamotten und auch Wände machen mit dem coolen Farbverlauf einfach eine gute Figur. Und weil unsere Wandfarben für das Ruhrgebiet natürlich genauso trendy sind wie die Laufstege der Haute Couture in Paris, wollen wir dir nicht vorenthalten, wie du den Ombré-Style auch in deine Bude zaubern kannst.

 

Farbverlauf für Akzentwände

Eine Wand mit Farbverlauf ist in jedem Raum ein echter Hingucker. Dabei bietet es sich an, eine Akzentwand zu schaffen, die dem Raum eine neue Dimension gibt. Vor allem in kleineren Räumen kann es schnell erdrückend wirken, wenn alle Wände aufwendig gestaltet sind.

Der Farbverlauf kann von oben nach unten oder von unten nach oben heller werden. Darüber hinaus kannst du ihn auch vertikal über die Wand laufen lassen. Wird die Farbe nach oben heller, zieht dies den Blick zur Decke und der Raum wirkt höher. Mit einem nach unten heller werdenden Verlauf kannst du den Blick auf coole Möbelstücke ziehen und einen echten Wow-Moment in deinem Wohnraumdesign schaffen. Für kleine Räume kann der vertikale Verlauf eine Weite schaffen.

 

Ombré-Farben mit Pott-Feeling

Lässiges Understatement, Gemütlichkeit, eine unverkennbare Seelenruhe sind nur einige der fantastischen Eigenheiten des Ruhrpotts. Mit den modernen und dennoch zeitlosen Pottfarben kannst du dieses Gefühl in jeden Raum bringen. Kombiniere für den Ombré-Stil mehrere Farben miteinander oder nutze nur einen Farbton:

  • Bring mit Zechenrost Gemütlichkeit ins Wohnzimmer. Als komplementäre Zweitfarbe ist Bömsken genau richtig.
  • Für einen modernen Stil kannst du Steinkohle in Haldenschutt überlaufen lassen oder den Farbverlauf mit Schrebergarten umsetzen.
  • Ein kreativer und verspielter Office-Look ist mit Lorenz oder Kauenlatschen garantiert ein Hit.

 

Farben anmischen

Für einen einfarbigen Farbverlauf benötigst du den gewählten Grundton und Bergmannweiß. Je nach Größe der Wand solltest du mindestens drei Farbstufen anmischen – bei sehr hohen Decken sind auch mehr Abstufungen möglich. Generell gilt, dass zusätzliche Farbstufen einen sanfteren Übergang bringen und der Look insgesamt weicher ist.

Mische für jeden Bereich ausreichend Farbe an, um diesen komplett zu streichen. Es ist in der Regel schwer, später den gleichen Ton erneut anzumischen. Nutze für die einzelnen Farben auch separate Gefäße und Rollen.
Für das Ombré-Projekt benötigst du folgende Streichutensilien:

  • Grundfarbe
  • Bergmannweiß
  • Gefäße für jeden Farbton
  • Farbrollen und Farbwanne
  • Malerkrepp
  • Breiter Malerpinsel
  • Wasser


Ombré-Wand: Schritt für Schritt Anleitung

Versuche, die Wand nach Möglichkeit während des Tages bei guter Beleuchtung zu streichen. So kannst du gut erkennen, wie der Farbverlauf aussieht und wo er noch nachgebessert werden muss.

  1. Unterteile die Wand mit dem Malerband in die gewünschten Sektionen.
  2. Streiche zuerst die Sektion mit der Basisfarbe – der Farbverlauf wird von dunkel nach hell gestrichen.
  3. Nur wird der nächst hellere Farbton im gewünschten Wandbereich aufgetragen.
  4. Arbeite schnell, damit die Farbe nicht antrocknet. Zieh das Malerband ab und befeuchte den breiten Pinsel mit etwas Wasser. Nun werden damit die zwei Farben ineinander gezogen. Arbeite von dunkel nach hell. Verblende die Farben, bis dir der Verlauf zusagt.
  5. Wiederhole diesen Vorgang für jede Farbstufe.

Du kannst statt des breiten Pinsels auch mit einem Schwamm arbeiten. Dies bringt eine zusätzliche Struktur in den Farbverlauf.

Der Farbverlauf muss nicht linear sein. Du kannst auch mehrere Farben an unterschiedlichen Stellen und auf unterschiedlicher Höhe ineinander überlaufen lassen – hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Tipp: Teste bei mehreren Farben im unteren Teil der Wand, wie diese ineinander laufen. Dieser Teil wird anschließend ohnehin mit der dunkelsten Grundfarbe überstrichen.